Nachhaltigkeit

Zellulosedämmung - Dämmstoff der Zukunft

Zellulosedämmung offen aufgeblasen - O.K. EnergiehausZellulosedämmung ist heute das modernste Isolierungsmaterial. Vor allem können Fertighäuser in allen Bauweisen (Holzriegel, Massivholz, Ziegelmassiv) noch wirtschaftlicher und nachhaltiger gebaut und betrieben werden.

Aufgrund der hohen Wärmespeicherungskapazität wird etwa 20-30% weniger Heizenergie verbraucht als in einem mit Mineralwolle isolierten Gebäude.
Zellulosedämmstoff hat auch hervorragende Schallschutzeigenschaften (eine Linderung von 55-58 dB ist erreichbar)

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Nachhaltig Bauen - eine Zukunftsperspektive?

Eine zukunftsfähige Perspektive ist nachhaltig Bauen. Ansprüche an die Architektur, bebaute Umwelt, Vermeidung von Abfall und Emissionen sowie gesundes Wohnen sind einige der Grundvoraussetzungen dafür.

Nachhaltig Bauen heißt, mit den Häusern Energie
zu sammeln und zu speichern, statt sie dort nur zu verbrauchen; Materialien aus der Photosynthese einzusetzen statt aus der Chemosynthese; sich
selbst und den Nachnutzern durch funktionstüchtige, langlebige, energiesparende Häuser nicht Kostenexplosionen aufzubürden, sondern Kostenfreiheit zu hinterlassen; den Mehrfachnutzen von Bauelementen zu erkennen, statt für jede Funktion zusätzliche Elemente und Installationen einzusetzen; die Lebens- und Nutzerqualität zu steigern und die Autonomie des
Menschen und gleichzeitig die Mitfreundlichkeit zu den Nachbarn und
Fremden zu gewinnen.
Um all diesen Ansprüchen gerecht zu werden, bedarf es einer fundamental geänderten Planungshaltung, die sich bemüht, die vielfältigen und komplexen Einflussgrößen auf die Architektur ganzheitlich zu erfassen. Die Planungskomponenten sind dabei hierarchisch geordnet: Die primären, übergeordneten Maßnahmen betreffen die Raumplanung, den Städtebau und
die Objektplanung und führen ohne Mehrkosten zu großen Energieeinsparungen. Die sekundären, nachgeordneten Maßnahmen betreffen die
Bautechnik und die Haustechnik und verursachen zur Erreichung von
Energieeinsparungen bauliche Mehrkosten. Bei der Sanierung von Gebäudebestand sind diese sekundären Maßnahmen allerdings die einzigen Mittel der Wahl, da Entscheidungen auf der primären Ebene (Raum- und Stadtstruktur) nur durch den großflächigen Abbruch von Gebäuden und Wegenetzen revidiert werden können. Umso wichtiger ist es daher, beim Neubau auf der primären Maßnahmenebene sorgfältig und mit Weitsicht zu
planen, da durch diese Planung Stadt- und Regionalstrukturen langfristig
festgelegt werden und sich enge Vernetzungen zu anderen energie- und
klimarelevanten Bereichen, wie etwa der Mobilität, ergeben.

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